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Baugenehmigung für ein Terrassendach in Nordrhein-Westfalen

Wann ist ein Terrassendach in NRW verfahrensfrei – und was musst du trotzdem beachten?

Du möchtest deine Terrasse überdachen und fragst dich, ob du dafür in Nordrhein-Westfalen eine Baugenehmigung brauchst? Die gute Nachricht: Viele klassische Terrassenüberdachungen können in NRW ohne reguläres Baugenehmigungsverfahren umgesetzt werden.

Nach der Bauordnung Nordrhein-Westfalen sind Terrassenüberdachungen bis zu einer Fläche von 30 m² und einer Tiefe von maximal 4,50 m verfahrensfrei.

Ganz ohne Regeln geht es trotzdem nicht. Denn auch ein verfahrensfreies Terrassendach muss unter anderem zu den Vorgaben des Bebauungsplans, den Abstandsflächen und möglichen örtlichen Satzungen passen.

Als Fachbetrieb für Terrassenüberdachungen unterstützt dich FenSon – Fenster und Sonnenschutz aus Dortmund dabei, dein Projekt von Anfang an sinnvoll zu planen. So lassen sich mögliche baurechtliche Fragen klären, bevor dein neues Terrassendach bestellt und montiert wird.

Die wichtigsten Regeln für Terrassenüberdachungen in NRW

  1. Bis 30 m² Fläche und 4,50 m Tiefe meist ohne Baugenehmigung
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: Die 30-m²-Grenze ist die erste wichtige Orientierung weißer Raum mit Isoletten In Bayern sind Terrassenüberdachungen bis 30 m² in vielen Fällen verfahrensfrei. Diese Grenze ist ein guter Startpunkt für di
    Eine Terrassenüberdachung ist verfahrensfrei, wenn sie eine Fläche von maximal 30 m² und eine Tiefe von maximal 4,50 m nicht überschreitet. Liegt dein geplantes Terrassendach über einer dieser Grenzen, ist grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich. 
  2. Verfahrensfrei bedeutet nicht automatisch zulässig
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: Verfahrensfrei bedeutet nicht automatisch unkompliziert  Besprechungsraum mit Isoletten an den FensternAuch ohne klassischen Bauantrag können weitere Vorgaben relevant sein. Dazu gehören vor allem Grenzabstä
    Dein Terrassendach darf nicht automatisch an jeder beliebigen Stelle auf dem Grundstück errichtet werden. Zu prüfen sind unter anderem Bebauungsplan, Baugrenzen und Grundstücksflächen, Grundstücksgrenzen,  örtliche Gestaltungssatzungen, Denkmalschutz, besondere Vorgaben für das Grundstück.
  3. Bebauungsplan und Grundstück entscheiden mit
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: Der Bebauungsplan und die bestehende Umgebung zählen mit Isolette an großer GlasfrontNicht nur das Dach selbst, sondern auch seine Wirkung auf das Grundstück und die bestehende Bebauung spielt eine Rolle. Gr
    Ein Bebauungsplan kann beispielsweise festlegen, welche Bereiche des Grundstücks bebaut werden dürfen, wo Baugrenzen verlaufen oder welche weiteren Vorgaben für bauliche Anlagen gelten. Gibt es keinen Bebauungsplan, kann unter anderem entscheidend sein, wie sich das Vorhaben in die bestehende Bebauung der Umgebung einfügt.
  4. Terrassendach oder geschlossenes Glashaus? Das macht einen Unterschied
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: Ein offenes Dach wird anders bewertet als ein später geschlossener Raum weißer Raum mit Isoletten Ein offenes Terrassendach wird anders bewertet als eine Lösung mit seitlichen Elementen oder Verglasungen. We
    Kann der Bereich durch feste oder verschiebbare Elemente allseitig geschlossen werden, ist die Anlage baurechtlich keine reine Terrassenüberdachung mehr. Wer sein Terrassendach später zu einem Glashaus erweitern möchte, sollte deshalb nicht erst bei der Nachrüstung über das Baurecht nachdenken.
  5. Pergola, Markise und Terrassendach sind baurechtlich nicht dasselbe
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: Pergola, Markise und Terrassendach sind nicht automatisch dasselbe weißer Raum mit IsolettenDiese Begriffe werden oft ähnlich verwendet, baulich sind sie aber nicht gleich. Je nach Konstruktion kann die recht
    Baurechtlich können die Konstruktionen unterschiedlich bewertet werden. Relevant sind unter anderem Bauart, feste Verbindung mit dem Grundstück, Überdachung, Stützen, Größe und Ausführung.Wenn du dir nicht sicher bist, wie deine gewünschte Lösung einzuordnen ist, sollte deshalb immer die konkrete Konstruktion betrachtet werden.
  6. Die beste Reihenfolge ist: erst einordnen, dann konkret prüfen
    Baugenehmigung Terrassenüberdachung Bayern: ie beste Reihenfolge ist: erst einordnen, dann konkret prüfen weißer Raum mit Isoletten Der sinnvollste Weg beginnt mit der grundsätzlichen Frage nach der Verfahrensfreiheit. Danach sollten die örtlichen Re 
    Der sinnvollste Weg beginnt mit der grundsätzlichen Frage nach der Verfahrensfreiheit. Danach sollten die örtlichen Regeln, die Grundstückssituation und die geplante Ausführung sauber geprüft werden.

Erst prüfen, dann das Terrassendach planen

Mit FenSon sicherer von der ersten Idee bis zur Montage

Ein Terrassendach ist eine langfristige Investition. Deshalb sollte nicht erst nach der Bestellung die Frage auftauchen, ob Größe, Standort oder Grenzabstand überhaupt zum Grundstück passen.

Der bessere Weg: Zuerst klären wir gemeinsam, wie und wo dein Terrassendach entstehen soll. Dabei können bereits viele Punkte erkannt werden, die für die weitere Planung relevant sind.

Bei FenSon– Fenster und Sonnenschutz bekommst du persönliche Beratung, Planung und fachgerechte Montage aus einer Hand. Unser Team rund um Pascal Ziegawe kennt die Anforderungen rund um Terrassenüberdachungen und unterstützt dich dabei, dein Projekt sinnvoll vorzubereiten.

Ist für dein Vorhaben ein Baugenehmigungsverfahren oder eine weitergehende baurechtliche Prüfung erforderlich, können die nächsten Schritte frühzeitig abgestimmt und die notwendigen Fachleute einbezogen werden.


So entsteht dein neuer Lieblingsplatz nicht nur optisch und technisch passend – sondern auch mit einer sauberen Planung.

Baugenehmigung für Terrassendächer in NRW – häufige Fragen

Nicht immer. Terrassenüberdachungen mit einer Fläche von bis zu 30 m² und einer Tiefe von bis zu 4,50 m sind nach der Bauordnung Nordrhein-Westfalen verfahrensfrei.

Überschreitet die Überdachung eine dieser Grenzen, ist grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich.

Aber auch bei einer verfahrensfreien Terrassenüberdachung müssen andere öffentlich-rechtliche Vorschriften eingehalten werden. Dazu können beispielsweise der Bebauungsplan, Baugrenzen, Abstandsflächen oder örtliche Satzungen gehören.

Darauf gibt es keine pauschale Antwort für jedes Grundstück.

Terrassenüberdachungen lösen in der Regel Abstandsflächen aus. Die Bauordnung NRW sieht grundsätzlich eine Abstandsflächentiefe von 0,4 H, mindestens jedoch 3 Metern vor.

Je nach Bebauungsplan, Grundstückssituation und Art der Bebauung können jedoch andere Voraussetzungen oder Ausnahmen gelten. Gerade bei einer geplanten Bebauung nahe der Grundstücksgrenze sollte deshalb vorab geprüft werden, welche Regelung konkret gilt.

Nicht automatisch.

Eine schriftliche Zustimmung des Nachbarn kann bei bestimmten Verfahren eine Rolle spielen, ersetzt aber nicht die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften.

Kann beispielsweise eine erforderliche Abstandsfläche nicht auf dem eigenen Grundstück eingehalten werden, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Abstandsflächenbaulast auf dem Nachbargrundstück infrage kommen. Ob dies möglich und erforderlich ist, muss mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde geklärt werden.

Einzelne seitliche Elemente führen nicht automatisch dazu, dass dein Terrassendach zu einem Wintergarten wird.

Kann die Terrasse durch feste oder verschiebbare Elemente jedoch vollständig geschlossen werden, kann sich die baurechtliche Einordnung ändern. Dann kann die Anlage beispielsweise als unbeheizter Wintergarten gelten.

Wenn du eine spätere Verglasung bereits planst, solltest du das deshalb von Anfang an berücksichtigen – sowohl technisch als auch baurechtlich.

Für eine erste Einschätzung sind vor allem folgende Informationen hilfreich:

  • Lageplan oder Grundstücksplan
  • Fotos der vorhandenen Terrasse und des Gebäudes
  • geplante Breite und Tiefe der Überdachung
  • Abstand zu den Grundstücksgrenzen
  • gewünschte Dachform und Konstruktion
  • geplante Seitenverglasungen oder spätere Erweiterungen
  • falls vorhanden: Bebauungsplan oder Angaben zum Baugebiet

Je genauer die Ausgangssituation bekannt ist, desto besser lässt sich das Terrassendach planen.

Am besten bevor das Terrassendach endgültig geplant oder bestellt wird.

Dann können Größe, Position und Konstruktion noch problemlos angepasst werden. Wird die baurechtliche Situation dagegen erst nach der Bestellung geprüft, können unnötige Änderungen, Verzögerungen und zusätzliche Kosten entstehen.

Lass uns dein Zuhause gestalten!

Mit ein paar Fragen finden wir die perfekte Lösung für dich.

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Pascal Ziegawe
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